Charta _ Lernen im Zeitalter der Digitalisierung

Die KSBG geht aktiv mit den Herausforderungen der Digitalisierung im Gymnasium um. Sie bereitet die Schülerinnen und Schüler darauf vor, Vorlesungen und Seminare mit digitalen und analogen Mitteln zu verfolgen, Notizen digital und analog zu verwalten und Prüfungen mit digitalen und analogen Mitteln vorzubereiten.

  • Vergleiche auch Kommunikation und Umgang mit Daten
  • Die aktuelle Situation der KSBG basiert auf Lösungen von Microsoft. Die Bereiche Teams und SharePoint greifen nahtlos ineinander und können gegenseitig integriert werden. Nutzt eine Lehrperson beide Dienste im Unterricht, ist es zentral, dass Schülerinnen und Schüler darauf aufmerksam gemacht werden und die Dienste entsprechend verlinkt sind. Dabei ist es wichtig, dass keine weiteren Plattformen (Drittanbieter, private) genutzt werden. Kann dies nicht vermieden werden, sollen die entsprechenden Links auf der primären Plattform gesetzt werden.

  • Die Unterrichtsgeräte der Schülerinnen und Schüler sind zu Beginn der Lektion geschlossen und liegen flach auf dem Tisch, sofern keine andere Abmachung mit der Lehrperson besteht.
  • Besonders im 1. Schuljahr dient die Klassenstunde als Gefäss, das Lernen der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und zu begleiten: enge Zusammenarbeit mit ICT-Lehrperson, Informationen zum Thema Ablenkung und Konzentration.
  • Werden die Geräte nur als Papierersatz eingesetzt, wird ihr Potential nicht ausgeschöpft. Lehrpersonen sind angehalten, die methodisch-didaktischen Erweiterungen – wenn wirksam – auch einzusetzen (z.B. Videoaufträge, gemeinsames Zusammenarbeiten online, Quizzes etc.)
  • Die Bibliothek unterstützt Lernende und Lehrende mit Schulungen zu Themen wie «Information und Wissen» u.ä. und passendem Geräteeinsatz.
  • Merkblatt Arbeiten im Unterricht
  • Überfachliche Kompetenzen (Umsetzung durch Fachgruppen)

Die digitale Infrastruktur wird möglichst einfach und einheitlich gestaltet. Damit wird der Einsatz für das Lehren und Lernen für alle Nutzerinnen und Nutzer vereinfacht und die technischen Supportleistungen können effizient erfolgen.

  • Hardware. Persönliche Arbeitsgeräte der Lehrpersonen und der Schülerinnen und Schüler; Desktop-PCs in Computerräumen und Bibliothek; mobile Multifunktionsdrucker; grosse Monitore in Unterrichtsräumen, Visualizer, Cynap. Zum erweiterten Gerätepark gehören zudem Spezialgeräte wie Roboter, 3D-Drucker, digitale Foto- und Videokameras und weitere Peripheriegeräte.
  • Software. Office 365, NESA, nanoo.tv, Adobe Creative Cloud (nicht abschliessende Aufzählung).
  • Support. IT-Cluster (div. Levels), Ticket-System; Anleitungen (SharePoint, NESA, KSBG Homepage).

  • Datenspeicher (unter anderen)
  • Kommunikation und Verteilung
    • SharePoint für die Klassen
    • Teams
    • Microsoft Stream
    • nanoo.tv
  • [Noch zu erstellende Übersicht in Zusammenarbeit mit Stefan Strasser]

  • Die Zustimmung aller Beteiligten muss dokumentiert sein oder im Beisein von mehreren Schülerinnen und Schülern aktiv gemacht werden.
  • Als Beiträge sind alle möglichen Äusserungen zu verstehen, so z.B. auch Chatnachrichten oder Tonaufnahmen.
  • Das Bildungsdepartement des Kantons St. Gallen sowie die Fachstelle für Datenschutz erläutern basierend auf den gesetzlichen Grundlagen diverse Aspekte von Digitalem im Unterricht, so z.B.:
    • Fotografie, Video
    • Soziale Medien
    • Ranglisten
    • Beurteilungen
    Diese finden sich für alle an der Schule Beteiligten gesammelt auf der Webseite für Datenschutz des BLD (Kanton St. Gallen).
  • Beim Schutz der Privatsphäre und des Rechts am eigenen Bild geht es nicht um die Verwertbarkeit im Sinne des Urheberrechts. Zum Urheberrecht in der Schule gibt es eine eigene Handreichung des Amtes für Mittelschulen.

Selbstorgansiertes Lernen und individualisierter Unterricht steigern tendenziell den Bedarf an individueller Kommunikation zwischen Lehrperson und Schülerinnen und Schülern. Diese wird oft auch digital geführt. Sie spielt in die direkte Begegnung zurück, beeinflusst die Beziehung zwischen Lehrperson und Klasse und prägt die wahrgenommene Schulkultur. Anders als Unterricht ist digitale Kommunikation weder zeit- noch ortsgebunden. Dies hat zur Folge, dass Schule und Freizeit sich im Alltag der Schüler und Schülerinnen wie auch der Lehrpersonen vermischen. Dauernde Erreichbarkeit und fluide Arbeitszeiten werden zur Belastung und können die physische und psychische Gesundheit negativ beeinflussen.

  • Damit Nachrichten auch erhalten werden, ist es wichtig, dass keine relevanten Verteileradressen irrtümlich gefiltert werden. Insbesondere muss sichergestellt werden, dass Nachrichten von untenstehenden Adressen zugestellt werden (whitelisting):
    • noreply@email.teams.microsoft.com
    • no-reply@sharepointonline.com
    • quarantine@messaging.microsoft.com
    • mailer@nesa-sg.ch
  • Bei längerer Abwesenheit und Nichtbeantwortung von E-Mails schalten Schülerinnen und Schüler wie Lehrpersonen eine Abwesenheitsmeldung (Teams und Outlook). Damit ist sichergestellt, dass Emails quittiert werden und die betroffene Person in Teams als «abwesend» erscheint.

«Mens sana in corpore sano»: Lehrpersonen und die Schulleitung sind verpflichtet, auch im Digitalen der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler Sorge zu tragen.

  • Die Klassenstunde dient auch dem Austausch und der Sensibilisierung dieser Themen.
  • Fächerübergreifend soll die Klassenkonferenz diese Aspekte aufgreifen. Stellen Lehrpersonen Auffälligkeiten fest, kann und soll schon vor der Konferenz über die Klassenlehrperson oder den Abteilungsvorstand agiert werden.
  • Vergangene Präventionsanlässe

Schülerinnen und Schüler werden auch in digitalen Kompetenzen ausgebildet. Lehrpersonen müssen im Umgang mit Digitalität geschult werden, um die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sinnvoll fördern zu können. Die Aus- und Weiterbildung umfasst dabei verschiedene Bereiche, unter anderem Weiterbildungskurse für Lehrpersonen (extern und intern), fachgruppeninterne Veranstaltungen und Gespräche sowie schulinterne Ansprechpersonen für Hilfe bei auftauchenden Problemen.

  • Weiterbildungen umfassen u.a. Antworten zum Umgang mit folgenden Fragen:
    • Wie funktioniert die Verknüpfung von Teams, SharePoint und OneNote?
    • Schaffen von Voraussetzungen für Schülerinnen und Schüler bzgl. der Grundprogramme (Word, Excel, PowerPoint) und bzgl. der Ablage und dem Weitergeben von Dateien/Inhalten über die schulüblichen Wege (Teams, OneNote, SharePoint)
  • Externe Weiterbildungsangebote (nicht vollständige Aufzählung):